Sun, 01.09.19 - 09:00 Uhr
Faires Frühstück
Tue, 03.09.19 - 09:00 Uhr
Rühstück im Reiterstübchen
Sat, 07.09.19 - 11:00 Uhr
Kleiderannahme
Wed, 11.09.19 - 19:30 Uhr
Vorstandssitzung
Thu, 19.09.19 - 18:00 Uhr
Radtouren-Treff
Sun, 22.09.19 - 14:45 Uhr
Kreiswallfahrt Eggerode
Fri, 27.09.19 - 00:00 Uhr
Einführung in die Erstellung von Goldschmuck

Am vergangenen Mittwoch stand  der praktische 2. Teil unter dem Titel: Epe neu er – fahren  auf dem Programm der Kolpingsfamilie Epe. Drei Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Borken befuhren mit ca. 15 Teilnehmern und ihren Rädern viel benutzte Kreisverkehre, durchfuhren diese mehrmals, wobei gleichzeitig das einfahren, halten, und beachten des Verkehrs, nebst  Schulterblick, geübt wurde.  Bei kurzen Stopps wurden dann auch die Problemsituationen erörtert. Am Ende bedankte sich Detlef Hering vom Leitungsteam der KF Epe für die hervorragende Ausführung und bei Marc Benning Inhaber von Profile Zweirad Vortkamp für die zur Verfügungsstellung der E-Bike`s.   

Radfahren – aber sicher!


Epe - „Alte Hasen – neue Regeln!“ – Zu diesem Thema hatte die Kolpingsfamilie Epe jetzt ihre Mitglieder und Interessierte in den Pfarrhof eingeladen. Fachlich versiert führten Josef Rickers und Ludger Kremer von der Kreispolizeibehörde in Borken durch das Thema.


Radfahrsicherheit – besonders mit dem E-Bike oder Pedelec – geht alle an, die mit einem Zweirad unterwegs sind. Das fängt mit dem Tragen des Sicherheitshelmes an, geht weiter über das Verhalten im Verkehr auf Radwegen, Straßen, Kreuzungen und in Kreisverkehren bis hin zur Beachtung der Verkehrsschilder und dem Radfahren in der Gruppe. Zu beachten ist aber auch das richtige Verhalten im Begegnungsverkehr – etwa mit Kindern oder Kraftfahrzeugen.


Auf diversen Bildern wurde den Gästen der Veranstaltung hierzu Problemstellen und Situationen in Gronau, Epe und anderen Orten des Kreises gezeigt und erörtert, warum dort besondere Aufmerksamkeit im Verkehr erforderlich ist.


Der zweite Teil dieser Veranstaltung findet unter dem Motto „Epe neu er-fahren“ als Praxisteil am Mittwoch (27. März) statt. Treffen dazu ist um 15 Uhr am Pfarrhof St. Agatha in Epe.

 

Die Frauengruppe der Kolpingsfamilie Epe informierte sich am vergangenen Mittwoch in der Bio - Schaukäserei Münster über die Herstellung verschiedener Bio-Käsesorten. Bevor der Käse verkostet werden kann ist es ein langer Weg. Für verschiedene Geschmacksrichtungen braucht es mehr oder weniger Arbeitsabläufe. Dieses wurde der Gruppe durch eine Mitarbeiterin gut erklärt. Wegen hygenischer Bestimmungen war ein Zutritt zu den Räumen nicht gestattet. Durch Glasscheiben konnten aber verschiedene Abläufe beobachtet werden. Abschließend war ein gemeinsames Kaffeetrinken mit Käsetorte angesagt, bevor die Heimreise angetreten wurde.

 

Die Kolpingsfamilie Epe hatte am vergangenem Freitag den Vorsitzenden der Deutschen Schlaganfall-Hilfe Herrn Dr. Michael Brinkmeier aus Gütersloh eingeladen.

Schlaganfall vorbeugen-erkennen-handeln war das Thema, das zahlreiche Interessenten in den Pfarrhof lockte.

Nach der Begrüßung durch Detlef Hering, dem Organisator dieser Veranstaltung, stellte sich Dr. Brinkmeier in einem kurzen Lebenslauf vor um dann auf das eigentliche Thema einzugehen. In einem interessanten Vortrag erläuterte er die notwendigen Maßnahmen bei einem Schlaganfall. Ganz wichtig sei der Zeitrahmen in der der Patient versorgt werden müsse,

Als die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe vor 25 Jahren von Liz Mohn errichtet wurde, sah es für die Betroffenen in Deutschland düster aus. Die Krankheit führte ein Schattendasein – trotz 270.000 neuer Fälle pro Jahr und obwohl der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache nach Krebs und Herzinfarkt ist. „Dank der Arbeit der Stiftung hat sich dies deutlich geändert“, erläuterte er den zahlreichen Gästen. So seien die Chancen, nach einem Schlaganfall zu überleben, durch die Fortschritte in Medizin und Versorgung deutlich gestiegen. Mittlerweile gibt es – auf Initiative der Stiftung – deutschlandweit mehr als 300 Schlaganfall-Spezialstationen in Krankenhäusern, sogenannte „Stroke Units“. Sie gewährleisten eine schnelle, wohnortnahe Akutversorgung. Denn im Fall des Falles zählt jede Minute. „Zögern Sie nicht, bei den geringsten Anzeichen die 112 zu wählen“, mahnte Brinkmeier – wohlwissend, dass der/die MünsterländerInn einen Arztbesuch gerne mal auf den nächsten Morgen verschieben. Doch das sei grundfalsch: „Es gibt ein Zeitfenster von 4,5 Stunden. Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto höher ist die Chance, bleibende Schädigungen zu vermeiden!“ Um schnell und richtig reagieren zu können, ist es wichtig, den Schlaganfall überhaupt zu erkennen. Der Fachmann erklärte darum den „FAST-Test“. Die Buchstaben FAST stehen dabei für „Face“, „Arms“, „Speech“ und „Time“: „Bitten Sie die Person zu lächeln, die Arme nach vorn zu heben und einen Satz nachzusprechen. Wenn sie mit einer dieser Aufgaben Probleme hat, rufen Sie sofort den Notarzt!“ Ein neues helles Licht, mit dem die Stiftung „eine Kerze in einen dunklen Raum stellen möchte“, ist das Projekt „STROKE OWL, Schlaganfall-Lotsen für Ostwestfalen-Lippe“. Während die Versorgung im Akutkrankenhaus und während der Rehabilitation mittlerweile gut geregelt ist, „bricht für die Betroffenen bei Rückkehr nach Hause oft eine Welt zusammen“, so Dr. Michael Brinkmeier. „Ein verkrautetes System von unterschiedlichen Kostenträgern“, mache es dem Laien fast unmöglich, die richtigen Anträge für die passenden Therapie- und Unterstützungsmaßnahmen zu stellen. Hier setzt das aus dem Innovationsfonds des Bundes finanzierte Projekt an. Schon am Krankenbett nimmt der Lotse oder die Lotsin (meist Krankenpflegende mit Zusatzausbildung) den ersten Kontakt zum Patienten auf und bleibt für ein Jahr lang fester Ansprechpartner und Koordinator für alle Fragen rund um Therapie, Betreuung und finanzielle Hilfen. Unterstützt werden die professionellen Lotsen von ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfern, die besonders auch den Angehörigen Entlastung vom Pflegealltag bieten können. Ein weiterer Hoffnungsschimmer für Betroffene. Sollte sich das Lotsen-Projekt bewähren und von den Krankenkassen eingeführt werden, wären laut Schlaganfall-Stiftung Teile davon auch auf andere Volkskrankheiten übertragbar, etwa Diabetes oder Krebs. Mit dem Vorurteil, dass Schlaganfälle nur ein Thema für ältere Menschen seien, räumte Dr. Brinkmeier in seinem Vortrag auf. Zwar machen die über 60-Jährigen den Großteil der Erkrankten aus, doch auch jüngere Erwachsene, Kinder und sogar Babys im Mutterleib können einen Schlaganfall erleiden. „Achten Sie auf Ihren Blutdruck“, gab Brinkmeier den Zuhörenden mit auf den Weg. Denn Bluthochdruck sei neben zu wenig Bewegung, Rauchen und ungesunder Ernährung eine der Hauptursachen für Schlaganfälle.

Nach dem interessanten Vortrag beantwortete er noch Fragen der Zuhörer bevor Detlef Hering sich bei Dr. Michael Brinkmeier bedankte und ein Präsent überreichte. Für die Stiftung „Schlaganfall-Hilfe“ konnten durch Spenden der Zuhörer noch 149,40 € überwiesen werden.

 

Quelle: Annette Meyer zu Bargholz (Texterin und Journalistin) Foto: Hermann Josef Vinahl

Die Westfälischen Nachrichten und die Kolpingsfamilie hatten am 11.02.2019 zum politischen Forum eingeladen. 

 Rund 500 Gronauer und Eperaner drängten sich in die Aula der Euregio-Gesamtschule in Epe um sich einen Eindruck von den drei Kandidaten Christoph Leuders (parteilos) Amtsinhaberin Sonja Jürgens und Rainer Doetkotte (CDU)  zu machen.

 Nach der Begrüßung durch Georg Kock vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie Epe übergab Klaus Wiedau,  Moderator und Redaktionsleiter der Westfälischen Nachrichten Gronau nach einer kurzen Einleitung und  durch Losentscheid das Eröffnungsstatement an Christoph Leuders.

 Unbeleckt von der politischen Vergangenheit, er hat nichts zu verlieren, hatte er mit seinem jugendlichen Blick existierende Probleme der Stadt gesammelt und sich intensiv mit der Materie auseinandergesetzt. Damit könnte er durchaus erfahrenen Politikern die Augen öffnen.

 Sonja Jürgens hatte durchaus den schwersten Stand bei der derzeitigen Debatte.  Die Wahl in nicht einmal 4 Wochen  ist gleichzeitig eine Abstimmung über ihre bisherige Amtszeit. Daher nutzte sie, um allen möglichen Kritiken aus dem Weg zu gehen, die für alle 3 Kandidaten auf 5 Minuten gesetzte Redezeit für eine Erfolgsauflistung was alles bisher in Gronau und Epe geschafft wurde.

 Auch Rainer Doetkotte, Mitglied der CDU Ratsfaktion, einer der wichtigsten Entscheider im Rat, muss sich an Ergebnissen messen lassen. Etliche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit den Kandidaten Fragen zu stellen, welche ein breites Spektrum umfassten. Ein eindeutiger Sieger war zum Ende der geplanten Zeit nicht auszumachen. Die Kolpingsfamilie und die WN sorgten mit dieser Veranstaltung dafür, dass Lokalpolitik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Somit trug diese Veranstaltung sicherlich zur politischen Meinungsbildung der Anwesenden bei.

Quelle: WN Gronau (Klaus Wiedau und Martin Borck). Fotos: Hermann-Josef Vinahl.